Biografie
Chronologie
1958 geboren am 5.12. in Schwanenstadt/OÖ.
1977-1984 Studium der Psychologie, Psychopathologie und Psychiatrie an der Universität Salzburg, u.a. bei Igor Caruso, Sepp Schindler und Heimo Gasteiger. Dissertation 1984: Zur Dialektik des Arbeiterbewußtseins unter besonderer Berücksichtigung der Bewußtseinsdynamik im Streik.
1985-2001 Psychologe und psychologischer Behandler in der Justizanstalt (JA) Mittersteig, einer Sonderanstalt für geistig abnorme Rechtsbrecher, insb. für Sexualstraftäter.
1987-1995 Lehrauftrag der Grund- und Integrativwissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien durchgehend in den Studienjahren zwischen 1987/88 und 1994/95 mit dem Titel "Anwendungsgebiete der Sozialpsychologie: Politische Psychologie I und II".
1988-2001 Psychoanalytische Ausbildung beim Wiener Arbeitskreis für Psychoanalyse (WAP).
1989-1991 Lehrauftrag der Grund- und Integrativwissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien in den Jahren 1989/90 und 1990/91 mit dem Titel "Organisations- und Sozialpsychologie totaler Institutionen" (gemeinsam mit Dr. Werdenich).
1995 Eröffnung einer Privatpraxis für Psychoanalyse und Psychotherapie, ab 2001 hauptberuflich.
1995-2001 Leiter der Begutachtungsstelle in der JA Mittersteig.
1999 Vortragender am 2. Weltkongress für Psychotherapie in Wien.
1999-2001 Kandidat*innenvertreter im WAP.
2001 Ordentliche Mitgliedschaft im WAP nach Abschlussvortrag: Die Repräsentanz des Vaters in der männlichen Perversion. ‚Common ground‘ und Differenzen zwischen den psychoanalytischen Hauptrichtungen
2001-2011 Psychotherapeutischer Leiter des Forensisch-Therapeutischen Zentrums Wien (FTZW)
2002-2003 Lehrauftrag im Rahmen des Wahlfach-Studiengangs ‚Interdisziplinäre Sexualwissenschaft’ der Universität Innsbruck im Wintersemester 2002/03 mit dem Titel „Sexualstraftäterarbeit“.
2003 Qualifizierung als direktes Mitglied der International Psychoanalytic Association (IPA)
2003-2004 Ko-Leitung der Beratungsstelle des Wiener Arbeitskreises für Psychoanalyse (WAP)
2003-2011 Psychotherapeutischer Leiter des Forensisch-Therapeutischen Zentrums Wien (FTZW)
2004 Verleihung des Marianne-Ringler-Preises für Forschung in der Psychotherapie
2004/05 Absolvierung des Fortbildungscurriculums für Transference Focused Psychotherapy (TFP).
Seit 2005 Ko-Supervisor und Seminarleiter am TFP-Institut München.
2005 Organisation einer deutsch-österreichischen Arbeitstagung über TFP in der Forensik in Wien.
2006 Mitorganisator des 2. Weiterbildungscurriculum für psychodynamische Psychotherapie der Borderline-Störungen (TFP) in Wien.
2006 Mitglied der Proponentengruppe des Fachspezifikums Psychoanalytisch Orientierte Psychotherapie, und seither auch durchgehend Lehrtherapeut, Supervisor und Dozent in den POP-Aus- und Fortbildungscurricula
2006-2011 Ko-Geschäftsführer der 2006 gegründeten Wiener Psychoanalytischen Akademie (WPAk), gemeinsam mit Martin Engelberg
seit 2006 Projektleiter an der WPAk für Fortbildungsseminare in TFP, zur Geschichte der Psychoanalyse (gemeinsam mit Thomas Aichhorn und Georg Augusta), zur Sexualstraftäterbehandlung (gemeinsam mit Gerhard Mitterbauer) und zur psychoanalytischen Sozialwissenschaft (gemeinsam mit Johann Schülein, Franz Oberlehner und Christian Schüller),
Seit 2007 Projektleiter des TFP-Curriculums an der Wiener Psychoanalytischen Akademie (gemeinsam mit Peter Schuster als Vertreter der Klinik für Psychoanalyse an der MUW)
Seit 2008 Lehrbefugter im Rahmen des Fachspezifikums für Psychoanalyse des WAP
2009 Habilitation in den Fachbereichen klinische Psychologie, Psychotherapie und Psychoanalyse an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt; Titel: Privatdozent.
2009-2015 Lehraufträge an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt mit dem Titel „Diagnostik und Psychotherapie von Rechtsbrechern“ sowie zu den Themen „Die Psychoanalyse im Lichte der empirischen Forschung“ und „Traumdeutung und Traumforschung“.
2010 Evaluierung zum TFP-Supervisor.
Seit 2010 Leiter des Departments Psychoanalyse und empirische Forschung an der Wiener Psychoanalytischen Akademie.
2011 Evaluierung zum Lehranalytiker des Wiener Arbeitskreises für Psychoanalyse (WAP) und derInternational Psychoanalytic Association (IPA)
2011 Organisation der Tagung „Psychoanalyse im Dialog mit den Neurowissenschaften“ im Rahmen der Wiener Psychoanalytischen Akademie. Seither ebenda wiederkehrende Seminare mit Mark Solms .
2013 Organisation der Tagung „Psychoanalytische Prozessforschung. Konzepte, Methoden, Möglichkeiten“ im Rahmen der Wiener Psychoanalytischen Akademie.
2014 Organisation der Tagung „Traumforschung und Traumdeutung. Kliniker und Forscher im Dialog“ im Rahmen der Wiener Psychoanalytischen Akademie.
Seit 2014 Mitglied im Proponentenkomitee für den Universitätslehrgang für Psychoanalyse in Kooperation mit der MedUni Wien.
2015-2019 Vorsitzender des Wiener Arbeitskreises für Psychoanalyse und als solcher Mitglied des Councils der European Psychoanalytic Federation.
2016 Organisation der Tagung „Psychoanalyse und Universität -- Utopie und Realität“ im Rahmen der Wiener Psychoanalytischen Akademie.
2018 Organisation der Tagung 70 – 30 – 5: Zur Geschichte der Ausbildung im Wiener Arbeitskreis, anlässlich des 70 Jahrestages der Gründung des Wiener Arbeitskreises für Tiefenpsychologie, des 30. Jahrestages seiner Umbenennung in Wiener Arbeitskreises für Psychoanalyse und der 5-jährigen der IPA-Mitgliedschaft des WAP.
Seit 2020 Mitglied im wissenschaftlichen Beirat des Universitätslehrganges Psychotherapie (Psychoanalytische und psychodynamische Methoden) (ULG-PPPM), einer Kooperation zwischen psychotherapeutischen Fachspezifika und der MUW, als Leiter des Schwerpunktmoduls für psychoanalytische Sozial- und Kulturwissenschaft.
2021 Start des ersten Durchgangs des ULG-PPPM, inkl. des Schwerpunktmoduls. Weitere Durchgänge starteten bisher 2022 und 2023.
2021-2022 Organisation und Durchführung zahlreicher Seminare zum Themenschwerpunkt „Das Unbehagen in der Demokratie“, gemeinsam mit Christian Schüller und Johann Schülein.