psynema 2008: Licht in dunklen Räumen (Folge 1)
Licht in dunklen Räumen (2008)
Konzeption und Organisation:
Wiener Psychoanalytische Akademie: Univ. Prof. Dr. August Ruhs, Dr.in Christine Diercks
SYNEMA: Dr.in Brigitte Mayr, Mag.a Wilbirg Brainin-Donnenberg
Zur Idee von Psynema
Obwohl die Dispositive von Kino und Psychoanalyse zeitgleich entstanden sind, dauerte es doch lange Zeit, bis es zu einer Annäherung und schließlich zu einer gegenseitigen Durchdringung kam. Erst als sich etwa ab 1910 das Filmschaffen zunehmend psychologisierte und erst als die Psychoanalyse, wiederum im selben Zeitraum, begann, eine Theorie des Imaginären zu entwickeln, konnte sich ein Diskurs über die bis dahin noch ungeschriebene und theorielose Metageschichte der beiden Disziplinen eröffnen.
Einen diesbezüglichen Markstein stellte der 1926 von G.W. Pabst geschaffene Streifen Geheimnisse einer Seele dar, der trotz Freuds Skepsis gegenüber der Möglichkeit einer plastischen Darstellung seiner abstrakten Theorie unter der Mitwirkung zweier prominenter Berliner Psychoanalytiker entstanden war.
Ab diesem Zeitpunkt hatte die Psychoanalyse sowohl als Sujet als auch als wichtiger Bestandteil filmtheoretischer Überlegungen ihren festen Platz in der filmischen Produktion zugewiesen bekommen, und für die Psychoanalyse wiederum wurden Film und Kino zu wichtigen Themen ihrer außerklinischen Anwendungen. Ein diesbezüglicher Aufschwung setzte insbesondere in den 1960er Jahren ein, als einerseits klassische psychoanalytische Positionen filmische Phänomene mit einem Diskurs über den Traum und über Urszenenerfahrungen verknüpften und als andererseits der französische Strukturalismus eine Verbindung von Psychoanalyse mit Linguistik und Semiotik in besonderer Weise förderte. Vor allem Jacques Lacans diesbezügliche Konzeptionen konnten Wesentliches zu einer Weiterentwicklung der Theorie des Bildhaften beitragen.
So wurde die Psychoanalyse zu einer kohärenten Medienwissenschaft, welche ihre Erkenntnisse auch in Richtung einer Analyse der Illusion, einer Psychologie des Kinos und einer Kinematographie des Seelischen voranzutreiben vermochte. Nachdem vor allem durch Christian Metz und Raymond Bellour die Grundzüge einer Theorie des „imaginären Signifikanten“ erarbeitet waren, entwickelten sich auf dem Boden einer solcherart begründeten psychoanalytisch orientierten Filmanalyse einzelne Schulrichtungen, aus welchen insbesondere eine an Lacan orientierte feministische Filmtheorie (mit Laura Mulvey, Kaja Silverman, Joan Copjec u.a.), die um Slavoj Zizek zentrierte Laibacher Gruppe sowie kleinianisch ausgerichtete Konzeptionen herausragen. In letzter Zeit wurden auch filmsoziologische Positionen aus psychoanalytischer Perspektive neu besetzt, welche die Gesellschaft des 20. Jahrhunderts mit dem Prädikat einer cinematic society auszuzeichnen versuchen.
Die Veranstaltungsreihe „Psynema“, die von der Wiener Psychoanalytischen Akademie und von SYNEMA - Gesellschaft für Film und Medien realisiert wird, ist nicht nur als Standortbestimmung psychoanalytisch orientierter Filmtheorie und als Ausgangspunkt für deren Weiterentwicklung konzipiert, sondern soll auch PsychoanalytikerInnen als Rückbesinnung auf den kulturtheoretischen Teil ihres Lehr- und Praxisgebäudes dienen, sowie auf eine Vertiefung der metapsychologischen Grundlagen hinauslaufen.
Der vierteilige Psynema-Reihe soll an Samstagen Seminarblöcke für Interessenten aus beiden Disziplinen bieten, die anhand des Themas „Film & Psychoanalyse“ miteinander in einen intensiven Dialog über ihre Arbeitsgebiete treten. Am Vormittag werden zwei VertreterInnen der Filmwissenschaften, am Nachmittag zwei PsychoanalytikerInnen in Impulsreferaten ihre Zugänge zu den Schwerpunkten der jeweiligen Tagesthemen darlegen, die von informierten ModeratorInnen aufgegriffen und ins Publikum hineingetragen werden.
Der Austausch der jeweiligen Disziplinen wird durch den Workshop-Charakter dieser Seminarveranstaltungen mit durchgängiger Anwesenheit aller WissenschafterInnen während des Seminartages intensiviert.
Als cineastisches Vorabendevent wird es im Kino Gastvorträge prominenter ReferentInnen geben, die einen Film auswählen, der ihnen zum jeweiligen Tagesthema passend erscheint. Damit präsentiert sich die psynema-Reihe am Freitag als Auftakt mit einer Lecture, einer Filmvorführung und einer anschließenden Diskussion der Öffentlichkeit.
PROGRAMM:
1. Geschichte Film und Psychoanalyse allgemein
Teil 1 sieht einen Überblick über die Geschichte des Films einerseits und über die Ideengeschichte der Psychoanalyse andererseits vor. Die wichtigsten Stil- und Technikabschnitte der Kinematographie sollen den verschiedenen Schulrichtungen der Freudschen Lehre komparativ zur Seite gestellt werden.
Freitag, 22. Februar 2008
Gastvortrag und Filmvorführung
Österreichisches Filmmuseum
1010 Wien, Augustinerstraße 1
20 Uhr
Gastvortrag:
Joan Copjec (Buffalo, USA)
Die Zensur der Innerlichkeit: Scham, Hejab, Cinema
Die Verletzung des Schamgefühls war die bevorzugte Folter in Abu Ghraib, weil clevere Spezialisten aus Washington glaubten, dass das islamische System der Sittlichkeit Moslems empfänglicher für Schande machten. „Die Zensur der Innerlichkeit: Scham, Hejab, Cinema“ untersucht diesen Sittlichkeitskodex durch dessen Einfluss auf das iranische Kino im Allgemeinen und die Filme von Abbas Kiarostami im Besonderen, indem versucht wird, sich der Scham anhand von psychoanalytischen und kinematografischen Kategorien zu nähern. Der Vortrag wird die Beziehung von Scham zur ethnischen Identität behandeln, indem auf die kritische Entgegnung Lacans auf Sartres Theorie zur Scham eingegangen wird. Darüber hinaus wird der Vortrag versuchen zur Kopftuchdebatte eine Position zu beziehen, die bisherige Stolpersteine in dieser Sache vermeidet.
Vortrag in englischer Sprache.
21 Uhr
Filmvorführung
Bad ma ra khahad bord / Le Vent nous emportera (Der Wind wird uns tragen)
Regie: Abbas Kiarostami
Iran/Frankreich 1999, 114 Min., Farsi OmdU
Bad ma ra khahad bord beginnt damit, dass ein Filmteam aus Teheran mit dem Auto in ein kleines kurdisches Dorf in den Nordiran kommt. Es wird bald klar, dass sie die Selbstverstümmelungsrituale der Dorffrauen filmen wollen, die im Zuge von lokalen Bestattungen stattfinden. Das Filmteam muss warten bis die älteste Frau des Dorfes sterben wird. Die denkt aber gar nicht daran. Während sie weiter dahinkränkelt, werden die Mitglieder des Filmteams zunehmend ungeduldig und besonders der Regisseur benimmt sich unsensibel. Er verbringt seine Zeit damit, ständig zum Friedhof zu laufen, um einen bessern Empfang für sein Handy zu bekommen, damit er seinen Chef in Teheran davon überzeugen kann, das Ganze nicht abzusagen und dort gleichzeitig in die heiße Liebesbeziehung eines Totengräbers miteinbezogen zu werden. Der atemberaubend schöne Film ist nicht nur wegen seines großartigen landschaftlichen Rahmens bemerkenswert, sondern auch wegen allem, was er in diesem Rahmen ausspart. (Joan Copjec) Anschließend Diskussion mit Joan Copjec (Moderation: August Ruhs)
Samstag, 23. Februar 2008
Workshop
10.00 – 19.30 Uhr
Wiener Psychoanalytische Akademie
1010 Wien, Salzgries 16/3
Moderation: Brigitte Mayr (Wien)
10.00 – 11.45 Uhr
Gottfried Schlemmer (Wien)
Anmerkungen zur Rolle des Subjekts auf und vor der Leinwand
(Abstract folgt)
Gabriele Jutz (Wien)
Seeing with a Different Eye
Zur Traumlogik in Un chien andalou (Luis Buñuel und Salvador Dali, Frankreich 1928)
Einer der häufigsten Gemeinplätze, die sich unter den Bemerkungen der Filmkritik zu Un chien andalou findet, ist die Feststellung der totalen Unverstehbarkeit dieses Films. Unterstützt wurde diese Meinung noch durch einen Text, den Buñuel als Vorspann auf der Leinwand erscheinen ließ. Darin heißt es: „Die Motivierung der Bilder war ausschließlich irrational - oder war wenigstens so beabsichtigt! Sie sind den beiden Mitarbeitern ebenso geheimnisvoll und unerklärlich wie dem Zuschauer […]. Die einzige Methode, die Symbole zu untersuchen, könnte vielleicht die Psychoanalyse sein.“
Und in der Tat bleibt Un chien andalou nach Maßgabe einer herkömmlichen narrativen Logik unverständlich. Seine Bilder werden jedoch lesbar, wenn man sich auf die Suche nach Beziehungen der Ähnlichkeit und der Kontiguität, der Verdichtung und Verschiebung begibt, ähnlich wie dies Freud in Die Traumdeutung vorgeführt hat.
Ziel meines Beitrags ist es, Schritt für Schritt ein mögliches Verstehen des Films zu vermitteln und mit Hilfe psychoanalytischer Instrumentarien die Bedeutung von Montagefiguren, die auf den ersten Blick in keinem erkennbaren Zusammenhang stehen, zu entschlüsseln.
12.00 – 13.00 Uhr
Dialog der Disziplinen und Podiumsdiskussion
14.30 – 16.00 Uhr
August Ruhs (Wien)
Die Ursprünge der Psychoanalyse. Freuds Wahrnehmungsräume.
Der iconic-turn. Die Psychoanalyse geht ins Kino…
Bettina Reiter (Wien)
Der psychische Apparat: Triebe und Objekte. Klinische Strukturen. Schulen und ihre Begründungen
(Abstract folgt)
16.15 – 17.30
Dialog der Disziplinen und Podiumsdiskussion
18.00 – 19.30
Überraschungsfilm
2. Psychoanalyse für FilmtheoretikerInnen / Filmtheorie für PsychoanalytikerInnen
Im Teil 2 soll den Filmtheoretikern und Filmtheoretikerinnen ein spezifischerer Einblick in die psychoanalytischen Konzepte unter Hervorhebung verschiedener ästhetischer Theoreme vermittelt werden, während umgekehrt auch Psychoanalytiker und Psychoanalytikerinnen die wichtigsten Positionen der Filmtheorie kennen lernen.
Freitag 18. April 2008
Gastvortrag und Filmvorführung
Votivkino
1090 Wien, Währingerstraße 12
18 Uhr
Gastvortrag
Elisabeth Bronfen (Zürich)
Die nächtliche Leinwand: Inszenierung des Unbewußten in Laughtons
Night of the Hunter
Lilian Gish sitzt mit dem Gewehr auf dem Schoss und warten auf Robert Mitchum, der den falschen Prediger in Charles Laughtons noir Märchen spielt. Er taucht in dem nächtlichen Garten vor Ihrem Haus wie auf einer dämonischen Leinwand auf. Das lässt an Freuds Wächter denken, der in seiner Topographie des psychischen Apparats die Schwelle zwischen dem Bewussten und dem Unbewussten bewacht. Von dieser Entsprechung ausgehend soll in meinem Vortrag der nächtliche Jäger als Verkörperung eben dessen gelesen werden, was Freud die Rückkehr verdrängter Wünsche nennt. Dabei geht es um einen Ringen um Gut und Bösen, bei dem Denkfiguren des Aberglaubens und der Schauerliteratur als Denkfiguren der Psychoanalyse ein Nachleben erfahren. Und wenn es zu Freuds großen Errungenschaften gehört, dass er unseren Blick auf die Nachtseite der Psyche gerichtet hat, gehört es zu den großen Errungenschaften des Kinos, für diese Bilder, Szenen und Gesten gefunden zu haben.
19 Uhr
Filmvorführung
Night of the Hunter
Regie: Charles Laughton
USA 1955, 93 Min., OmdU
Anschließend Diskussion mit Elisabeth Bronfen
Samstag, 19. April 2008
Workshop
10.00 – 19.30 Uhr
Wiener Psychoanalytische Akademie
1010 Wien, Salzgries 16/3
Moderation: Wilbirg Brainin-Donnenberg (Wien)
10.00 – 11.45 Uhr
Eva Laquièze-Waniek (Straßburg)
Sexuelle Differenz und Identität - Zwischen Imaginärem und Symbolischen
Ausgehend wie im Film die Konstruktion von geschlechtsspezifischer Identität verortet werden kann, soll hier mit - Bezug auf Judith Butler durch Jacques Lacan - auf den Unterschied zwischen einer imaginären und symbolischen Anrufung eingegangen werden. Dadurch soll aufgezeigt werden, dass geschlechtspezifische Identität nicht nur eine zitathafte und doch auch einverleibte Form der (normativen) Identifizierung mit anderen ist, sondern sich auch der Traumatisierung, die die sexuelle Differenz auslösen kann, stellen muss. (Filmausschnitte: Home Stories von M. Müller und Near the Big Chakra von A. Severson.)
Henrike Hölzer (Berlin)
Identifikation als Konflikt: Zuschauerschaft jenseits des Lustprinzips“. (Abstract folgt)
12.00 – 13.00 Uhr Dialog der Disziplinen und Podiumsdiskussion
14.30 – 16.00 Uhr
Beate Hofstadler (Wien)
Ich bin eine Täuschung
Der Versuch, ideengeschichtliche und konzeptuale Verbindungen und Zusammenhänge zwischen Film und Psychoanalyse aufzuzeigen. Film und Psychoanalyse gehen mit dem Bildhaften gegenläufig um. Das Verhältnis von imaginär und symbolisch findet sich in den Bild- und Identitätskonzepten. Was aber bedeuten Konzepte wie etwa das Unbewusste, die Urszene, Fragmentierung, Identität usw. im psychoanalytischen Sinne und wie finden wir diese Konzepte im Kino?
Alfred Springer (Wien)
KörperBilder und Identität(en) in Klinik und Film
Innerhalb der Entwicklung der psychoanalytischen Theorie und der Metapsychologie spielt die Beschäftigung mit der kreativen Funktion und ihrer Bedeutung eine zentrale Rolle, wobei dem Bezug zwischen psychosexuellen Entwicklungsstufen und „klinischen“ Manifestationen und kreativen Bedürfnissen und Fähigkeiten wieder besonderes Interesse gilt. Im filmischen Medium wurden psychoanalytische Überlegungen aufgegriffen und nahmen sowohl auf die Filmtheorie, wie auch auf Thematik, Bildsprache und die symbolische Struktur bestimmter filmischer Produkte und Genres Einfluss. In dem Referat werden einige psychoanalytische Konzepte vorgestellt, die in dieser Hinsicht bedeutsam erscheinen. Ihr Impakt auf das Kino wird an Beispielen zu verdeutlichen versucht und es wird, unter Bezugnahme auf aktuelle Klärungsversuche innerhalb des filmtheoretischen Diskurses (Carroll, Grant) , diskutiert, wie sie auf behutsame und adäquate Weise der Interpretation des Mediums Film und seines Wirkungsmechanismus dienstbar gemacht werden können.
16.15 – 17.30
Dialog der Disziplinen und Podiumsdiskussion
18.00 – 19.30
Überraschungsfilm
3. Film, Traum, Psychose
Teil 3 wird sich der Beziehung von Film, Traum und Psychopathologie widmen, wobei neben den jeweiligen Regressionsphänomenen auch der Frage von „normaler“ und pathologischer Halluzination nachgegangen werden soll. Einen diesbezüglichen Schwerpunkt wird auch die Darstellung seelischer Störungen im Film einschließlich ihrer Behandlungserfolge (und -misserfolge) einnehmen.
Freitag 26. September 2008
Gastvortrag und Filmvorführung
Metrokino
1010 Wien, Johannesgasse 4
Freitag, 26. September 2008
Metro Kino, Johannesgasse 4, 1010 Wien
18 Uhr Vortrag: | Christine N. Brinckmann
Sadomasochismus als Ehemetapher: Fassbinders Film Martha
In Fassbinders Spielfilm zur unseligen Verstrickung eines Ehepaars geht es nicht um die Verfilmung eines authentischen Falls, sondern um den fiktionalen Entwurf zweier extremer Charaktere und ihres filmischen Schicksals. – Dementsprechend soll herausgearbeitet werden, wie Fassbinder präzise Einblicke in pathologische Verhaltensweisen mit einer melodramatischen Dramaturgie und einer metaphorischen Überhöhung des Konflikts verbindet. Wie zitiert und überwindet er das traditionelle Menacing-husband-Szenario Hollywoods? Welche Funktion hat dabei die reiche sensuelle Orchestrierung der Sequenzen durch Farbe und Musik? Wie wirkt sich die Besetzung der Hauptrollen mit Margit Carstensen und Karlheinz Böhm auf die Wahrnehmung der Figuren aus? Und schließlich: Wie gelingt es, hinter dem fiktionalen Konflikt eine generelle Aussage hervorzutreiben, die unter die Haut geht?
Christine N. Brinckmann Emeritierte Professorin für Filmwissenschaft der Universität Zürich. Forschungsschwerpunkte: Filmgeschichte, Stilistik und Erzähltheorie (insbesondere des Hollywoodfilms), Dokumentarismus, Ästhetik des Experimentalfilms, feministische Fragestellungen und Prozesse der Zuschauer-Empathie. 1997 Aufsatzsammlung Die anthropomorphe Kamera und andere Schriften zur filmischen Narration; 2008 Edition des DVD-Buchs Die Urszene mit eigenen Filmen und Texten. Mitglied des Herausgeberkollektivs der Zeitschrift Montage/AV und Herausgeberin der Zürcher Filmstudien. Lebt in Berlin.
19 Uhr Film | Martha
BRD 1973. Regie: Rainer Werner Fassbinder.
Mit Margit Carstensen, Karlheinz Böhm. 116 Minuten.
Fassbinder entwirft in diesem fürs deutsche Fernsehen (WDR) produzierten Melodrama ein nuanciertes Porträt des ehelichen Sadomasochismus. Schritt für Schritt enthüllt er die Facetten der beiden Persönlichkeiten und ihrer Verhaltensweisen, bis ein Ausbruchsversuch der Frau ihr Schicksal ironisch besiegelt. Martha ist einer der düstersten, doppelbödigsten Filme Fassbinders, in dem Machtspiele, Unterwerfungsgelüste, Rituale der Interaktion, asymmetrische Obsessionen und erotische Destruktivität unheilvoll in Szene gesetzt sind. (Christine N. Brinckmann)
21 Uhr Diskussion | mit Christine N. Brinckmann
Moderation: Wilbirg Brainin-Donnenberg
Samstag, 27.September 2008
Workshop
10.00 – 19.30 Uhr
Wiener Psychoanalytische Akademie
1010 Wien, Salzgries 16/3
Moderation: Christine Diercks (Wien)
10.00 – 11.45 Uhr
Andrea Rost (München)
Memory-Effects: unterschiedliche Schlüssel zu Film und Traum-Verständnis
Lückenhafte Erzähler sind beide, Film und Traum. Hat dieser Eigenschaften des „unzuverlässigen Erzählers“, so kann der Film – je nach Genre – mit seiner Plot-Konstruktion dem Zuschauer ebenso Rätsel aufgeben, die sich nur dank der Erinnerung an vorher Gesehenes und Gewusstes lösen lassen. Doch wie weit trägt die Analogie zwischen Film und Traum? Wie geht jener vor, wenn er diesen selbst thematisiert? Welcher Bilderfundus öffnet sich, wenn dank CGI (computer generated images) der Film alles Erdenkliche bis hin zur pathologischen Halluzination erschaffen kann?
Filmausschnitte : „MemoryEffect“, „Abre los ochos“, „Vanilla Sky“, „The Cell“ und Musikvideos von Nine Inch Nails
Renate Lippert (Frankfurt)
Reale Bilder. Filme psychoanalytisch sehen.
Die Filmwahrnehmung ist eine reale Wahrnehmung, die sich nicht auf einen inneren, psychischen Vorgang reduzieren lässt, während der Traumvorgang nur in das Bewusstsein des Träumenden selbst gelangen kann. Die Filmzuschauer finden sich mit einer materialen Festigkeit der Bilder konfrontiert, die unmittelbar aus sich selbst heraus wirkt. Film ist kein Traum, auch wenn sich das Kino an der Schnittstelle zwischen realem Bild und Halluzination befindet. Was kann dabei herauskommen, wenn wir versuchen das Psychoanalytische in den Filmen der Traumfabrik über eine Analyse der Form zu erfassen, wenn wir aus der Filmerfahrung heraus psychoanalytisch Film in die Filmerfahrung hinein reflektieren?
12.00 – 13.00 Uhr Dialog der Disziplinen und Podiumsdiskussion
14.30 – 16.00 Uhr
Elisabeth Skale (Wien)
Vorstellung-Illusion-Traumbild-Halluzination
Psychoanalytische Formulierungen über Ebenen der Wahrnehmung von innerer und äußerer Realität und die psychischen Mechanismen der Projektion, Integration und projektiven Identifizierung, die zur Diskriminierung Innen/Außen eingesetzt werden.
Filmausschnitte eventuell von Cronenberg und Lynch
Rainer Gross (Wien)
Der Traum von der Heilung. (Der Psychoanalytiker als Protagonist im Kino.)
Sowohl im Melodram als auch im Thriller als auch in der „therapeutischen“ Filmkomödie begegnen uns viele PsychoanalytikerInnen als ProtagonistInnen.
Durch diese Figuren und die von ihnen im jeweiligen Film praktizierte „Therapie“ erfahren wir viel über Phantasien und Träume sowohl der RegisseurInnen als auch der ZuschauerInnen von der (positiv oder negativ) phantasierten Macht der Psychoanalyse.
Stichworte dazu: Kartharsis, „Heilung durch Liebe“ bzw. durch Grenzüberschreitungen, Phantasie von der Rettung des Analytikers durch seinen Patienten/Patientin.
Filmausschnitte eventuell „Spellbound“, „Prince of the tides“, „Analyze this“ etc.
16.15 – 17.30
Dialog der Disziplinen und Podiumsdiskussion
18.00 – 19.30
Überraschungsfilm
4. Allgemeines zum Kino
Schautrieb, Angst-Lust-Dynamik, gesellschaftliche Aspekte, RezipientInnensituation etc.
Teil 4 schließlich wird die Institution des Kinos und seiner verwandten visuellen Dispositive der Gegenwart näher untersuchen, wodurch neben rezeptionstheoretischen Überlegungen auch die Thematik des Schautriebes und seiner mannigfaltigen Zähmungs- und Befriedigungsmöglichkeiten aus psychologischer, soziologischer und kulturtheoretischer Sicht ins Zentrum gerückt werden sollen.
Freitag 14.November 2008
Gastvortrag und Filmvorführung
Filmcasino
1050 Wien, Margaretenstraße 78
18 Uhr
Gastvortrag | Andrea Sabbadini
The Window and the Door. Voyeurism and Virginity
Jungfräulichkeit, die „(noch) nicht gemachte Erfahrung des genitalen Verkehrs“, lässt sich nur indirekt darstellen – was Filme quer durch alle Genres bislang taten, von leichten Komödien über tiefgehende Melodramen bis hin zu Horrorstreifen. Die Perversion des Voyeurismus aus psychoanalytischer Sicht möchte ich kommentieren, über seine Relevanz für das Medium Film reflektieren, wobei mein Hauptaugenmerk Kieslowskis Ein kurzer Film über die Liebe gilt. Der 19jährige Tomek hat noch nie mit einer Frau geschlafen, beobachtet indes durch ein Fernrohr seine attraktive Nachbarin Magda, in die er sich verliebt. Seine ödipale Fixierung hat er m. E. noch nicht überwunden und würde eine sexuelle Beziehung wohl als Betrug an seiner Mutter oder als Inszenierung einer Inzestfantasie erleben. Folglich ersetzt er den Geschlechtsakt durch regressiven prä-ödipalen Voyeurismus, der ihm, ohne emotional riskanten Körperkontakt, in Magdas Sphäre einzudringen erlaubt. Auch die verunsicherte 19jährige Jungfrau aus Bertoluccis Stealing Beauty (1996) muss erst ihren Vater finden, bevor sie ihre Hemmungen ablegen kann. (In englischer Sprache)
Andrea Sabbadini arbeitet als Psychoanalytiker und Supervisor in London, ist Fellow am Institute of Psychoanalysis, Honorary Secretary der British Psychoanalytical Society, Mitglied der International Psychoanalytic Association und lehrt am Regent’s bzw. am University College in London. Präsident des European Psychoanalytic Film Festival. Herausgeber der Zeitschrift „Psychoanalysis and History“ sowie der Publikationen „Time in psychoanalysis“; „Even paranoids have enemies“; „The couch and the silver screen“; „Projected shadows“ und „Psychoanalytic visions of cinema / Cinematic visions of psychoanalysis“.
19 Uhr Film | Ein kurzer Film über die Liebe (Krotki Film O Milosci)
Polen 1988. Regie: Krzysztof Kieslowski. Mit Grazyna Szapolowska, Olaf Lubaszenko. OmU. 83 Minuten.
Der Film ist die Langversion der sechsten der zehn einstündigen Episoden des Dekalog, die Kieslowski für das Fernsehen drehte. Ein schüchterner Teenager wird zum Voyeur und beobachtet von seinem Schlafzimmerfenster aus eine um zehn Jahre ältere Frau. Der Versuch, ihre Liebesgeschichte schließlich körperlich auszuleben, scheitert jedoch an ihren unterschiedlichen emotionalen Entwicklungsstadien und endet mit einer Tragödie. (Andrea Sabbadini)
20.30 Uhr Diskussion | mit Andrea Sabbadini
Moderation: August Ruhs
Samstag, 15. November 2008
Workshop
10.00 – 19.30 Uhr
Wiener Psychoanalytische Akademie
1010 Wien, Salzgries 16/3
Moderation: August Ruhs (Wien)
10.00 – 11.45 Uhr
Andrea B. Braidt (Wien)
Empathie, Identifikation, Erzählperspektive. Post-psychoanalytische Zugänge zum Zuschauen
Hans J. Wulff (Kiel)
Blicke - Perspektiven - Erinnerung
Dramaturgien der Teilnahme in Away from Her (2007, Sarah Polley)
Wie sich der Zuschauer in die inneren Bedeutungswelten von Filmen im Kino einfindet, ist ebenso ein Schlüssel zu den Formen seiner inneren Beteiligung wie die Tatsache, dass er das überhaupt tut. Der kleine Vortrag wird am Beispiel einer verqueren Liebesgeschichte zeigen, wie die Perspektivität der Erzählung und der Handlung auseinandertreiben, wie Konterperspektiven als Phantasien der Zuschauer angeregt werden und wie dessen Wissen in die inneren Bedeutungshorizonte der Liebesgeschichte verwoben wird.
12.00 – 13.00 Uhr
Dialog der Disziplinen und Podiumsdiskussion
14.30 – 16.00 Uhr
Ulrike Kadi (Wien)
Schirm. Rahmen. Blockade
Bild und Spiegelbild erfreuen sich als Grundbegriffe Lacanscher Theorie einer gewissen Popularität. Nicht so der Schirm (l’ecran). Der Vortrag wird das heterogene Konzept vorstellen, um zu fragen, inwiefern es als Instrument zur Analyse von Geschlechterstereotypen im Film geeignet ist.
Robert Pfaller (Linz/Wien)
Warum gespielte Liebe oft zu wahrer Liebe wird.
Die Gesetze der Komödie und die Psychoanalyse
Viele Verwicklungen in den besten Filmkomödien entstehen dadurch, dass aus irgendwelchen intriganten Gründen Liebe gespielt werden muss - und dass dann aus dieser gespielten Liebe aber wahre Liebe wird. Bezeichnenderweise gibt die Komödie immer dem Augenschein, dem Offensichtlichen Recht - und nicht den Intentionen der Akteure. „Wenn Liebe dargestellt wird, dann ist sie wirklich da“, argumentiert die Komödie. Mit dieser schlauen Grundposition erweist sie sich als theoretische Verbündete der Psychoanalyse. Der letzteren bleibt es nur noch überlassen, diese Position zu begründen – und zu erkennen, warum auch das wirkliche Leben außerhalb des Kinos oft den Gesetzen der Komödie unterworfen ist.
16.15 – 17.30
Dialog der Disziplinen und Podiumsdiskussion
18.00 – 19.30
Überraschungsfilm
Biographien der Vortragenden und ModeratorInnen:
Andrea B. Braidt
Studium der Amerikanistik und Medienwissenschaften/Gender Studies/Komparatistik in Innsbruck und Lancaster, GB u. Filmwissenschaften an der University of Newcastle, GB. Forschungsschwerpunkte: feministische Filmtheorie, Genretheorie und queer (film) theory, Lehrbeauftragungen als externe Universitätslektorin für diese Felder an den Universitäten Wien, Innsbruck und Graz. Junior Fellow am Internationalen Forschungszentrum Kulturwissenschaften IFK Wien (2001-02) und Auslandsstipendiatin des IFK am Forschungskolleg Medien und kulturelle Kommunikation der Universität zu Köln (2002-03). Gastprofessorin für feministische Filmwissenschaften am Gender Studies Department der Central European University, Budapest. Mitbegründerin des Verbands feministischer Wissenschafterinnen, seit 2004 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut f. Theater-, Film- und Medienwissenschaft, Universität Wien.
Publikationen (Auswahl): Screenwise. Film. Fernsehen. Feminismus. Marburg: Schüren, 2004. (Hg. mit Monika Bernold, Claudia Preschl) Orte des Okkulten. Nummer 1/2004 der ÖZG/ Österreichische Zeitschrift für Geschichtswissenschaften, Wien: Turia und Kant. (mit Alexander C. T. Geppert) Cyborg. Nets/z. Katalog zu / Catalogue on Hans Scheirl’s Dandy Dust, Wien 1999. (Hg.) Zahlreiche Artikel, u.a. zu queer film/ queer film theory.
Wilbirg Brainin-Donnenberg
Mag.a phil. Studium der Psychologie und Soziologie in Salzburg, Paris und Wien. Beratungstätigkeit und Projektarbeiten im gesundheitspsychologischen Bereich. Beiträge in diversen psychologischen Fachzeitschriften. 1993 Publikation des Buches: Mutter im Widerspruch. Seit 1991 im Filmbereich als Filmvermittlerin (u.a. für sixpackfilm (1993-2004), Viennale, Diagonale, Drehbuchforum Wien und SYNEMA), als Filmkuratorin (Unter dem Vesuv. Neapel im Film – Filmreihe im Votivkino für das Liechtenstein Museum Wien, Frauen und Wahnsinn im Film (Sixpackfilm-Filmschau und SYNEMA-Symposion – gemeinsam mit A. Ofner), Der Traum von der Farbmusik (Literatur im März) und für diverse Filmfestivals) tätig. Konzeption und Organisation von Filmveranstaltungen und Symposien (zuletzt Sollst die Stadt meiner Filme sein. Perspektiven für eine Filmstadt Wien. (Drehbuchforum Wien, gem. mit Barbara Pichler). Vorträge u.a. am Filmwissenschaftlichen Seminar der Universität Zürich. Filmpublizistische Texte. Vorstandsmitglied von SYNEMA.
Christine Noll Brinckmann
emeritierte Professorin für Filmwissenschaft der Universität Zürich. Ab 1979, im Zuge eines Forschungsaufenthaltes in New York, eigene Filmarbeit im experimentellen Bereich. Veröffentlichungen zu Filmgeschichte und Erzähltheorie, insbesondere des Hollywoodfilms, zum amerikanischen Dokumentarismus, zur Ästhetik des Experimentalfilms und zu feministischen Fragestellungen. 1997 Publikation des Sammelbandes Die anthropomorphe Kamera und andere Schriften zur filmischen Narration mit Aufsätzen aus zwei Jahrzehnten. Herausgeberin der Reihe Zürcher Filmstudien, Mitherausgeberin der Zeitschrift montage/av. Lebt in Berlin.
Neuere Publikationen (Auswahl): „Filmische Farbe als Abbild und als Artefakt“. In: Hans-Georg von Arburg u.a. (Hg.), „Wunderliche Figuren“. Über die Lesbarkeit von Chiffrenschriften. München 2001; „Von oben aufs Bett: Bemerkungen zu einer speziellen Kameraposition“. In: Malte Hagener u.a. (Hg.), Die Spur durch den Spiegel. Der Film in der Kultur der Moderne. Berlin 2004; „Die Rolle der Empathie oder: Furcht und Schrecken im Dokumentarfilm“. In: Matthias Brütsch u.a. (Hg.), Kinogefühle. Emotionalität und Film. Marburg 2005; „Das erotische Universum des Gustav Machaty“. In: Christian Cargnelli (Hg.): Gustav Machaty. Ein Filmregisseur zwischen Prag und Hollywood. Wien 2005; „Die Arbeit der Kamera: BEAU TRAVAIL“. In: Michael Omasta/Isabella Reicher (Hg.), Claire Denis: Trouble Every Day. Wien 2005.
Elisabeth Bronfen
Lehrstuhlinhaberin am Englischen Seminar der Universität Zürich, und seit 2007 zudem Global Distinguished Professor an der New York University. Promotion und Habilitation an der Universität München; Spezialgebiet Anglo-Amerikanische Literatur des 19. und 20. Jahrhunderts. Zahlreiche wissenschaftliche Aufsätze in den Bereichen gender studies, Psychoanalyse, Film und Kulturwissenschaften wie auch Beiträge für Ausstellungskataloge.
Zahlreiche Publikationen u.a. Over Her Dead Body. Death Femininity and the Aesthetic (Manchester University Press) - Nur über ihre Leiche. Tod, Weiblichkeit und Ästhetik (dt., Königshausen & Neumann); The Knotted Subject. Hysteria and its Discontents (Princeton University Press 1998) / Das Verknotete Subjekt. Unbehagen in der Hysterie (dt., Volk &Welt); Heimweh. Illusionsspiele in Hollywoods (Volk und Welt 1999) / Home in Hollywood (engl., Columbia University Press 2004); Feminist Consequences. Gender Studies for the New Century (hg. mit Misha Kavka, Columbia University Press 2000); Die Diva: Eine Geschichte der Bewunderung (Schirmer & Mosel, 2002); Liebestod und Femme Fatale. Der Austausch sozialer Energien zwischen Oper, Literatur und Film (Suhrkamp 2004). Im Frühjahr 2008 erscheint Tiefer als der Tag Gedacht. Eine Kulturgeschichte der Nacht (Hanser Verlag). Momentane Forschungsgebiete sind eine Studie zu Hollywood Kino (Rutgers University Press), eine Einführung in Stanley Cavell (Junius Verlag) sowie eine Studie über Königin Elizabeth I. als Diva.
Joan Copjec
is Distinguished professor of English, Comparative Literature and Media Study at the University at Buffalo, where she is also Director of the Center for the Study of Psychoanalysis and Culture. She is the author of Read My Desire: Lacan against the Historicists (dt. Lies mein Begehren - Lacan gegen die Historisten) and of Imagine There’s No Woman: Ethics and Sublimation and editor of numerous books on psychoanalysis and culture. She is currently working on a book on Iranian cinema and Islamic philosophy
Christine Diercks
Dr. Fachärztin für Psychiatrie, Psychoanalytikerin in freier Praxis, Lehranalytikerin, Vorsitzende der Wiener Psychoanalytischen Vereinigung, Mitglied des Seminars Psychoanalyse und Kino der Wiener Psychoanalytischen Vereinigung. Veröffentlichungen zu Geschichte und Theorie der Psychoanalyse
Rainer Gross
Dr. med. FA für Psychiatrie und Neurologie. Seit 1998 Primarius der Sozialpsychiatrischen Abteilung am LK Hollabrunn
Psychoanalytiker WPV/IPA . Psychoanalytische Praxis in Wien seit 1989. Theorie-Schwerpunkte: 1) Psychoanalyse und Literatur, Psychoanalyse und Populär-Kultur 2) Neo-Kleinianische Konzepte 3) Integration psychoanalytischer Konzepte in die Sozialpsychiatrische Praxis
Beate Hofstadler
Mag. DDr. Studium der Psychologie (Salzburg), Theater-Film- und Medienwissenschaften (Wien); sozialwissenschaftliche Forschungstätigkeiten; Lektorin an der Johannes Kepler Universität Linz, Institut für Frauen- Geschlechterforschung. Ausgewählte Publikation: Lesarten von Geschlecht, Pedro Almodovars Film Alles über meine Mutter. Psychoanalytikerin in freier Praxis, Wien.
Henrike Hölzer
Leitung des Simulationspatientenprogramms Universitätsklinikum Charité, Berlin. Studium der Anglistik, Psychologie, Soziologie und Kulturwissenschaft in München, Berlin und Santa Cruz (USA). 2003 Promotion in Kulturwissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin zu Zuschauerschaft, Psychoanalyse und Kino. Lehrbeauftragte an der Humboldt Universität und der Technischen Universität Berlin. Arbeiten zu Geschlechterdifferenz, narrativer Medizin, Psychoanalyse und Kino. Veröffentlichungen u.a.: »Der Schatten des Spiegelbilds. Action-Film Sequels als unheimliche Doppelgänger« in SCREENWISE. Film, Fernsehen, Feminismus, hrsg. v. M. Bernold, A. Braidt und C. Preschl (Marburg: Schüren Verlag, 2004) S. 210-220.
Geblendet. Psychoanalyse und Kino (Wien: Turia und Kant, 2005). »Staunen und Erkennen« in Kino im Kopf. Psychologie und Film seit Sigmund Freud hrsg. v. K. Jaspers und W. Unterberger (Berlin: Bertz und Fischer, 2006) S. 149-157; »Falsche Fährte, fette Beute? Narration und Zuschaueridentifikation in The Usual Suspects« in: Falsche Fährten in Film und Fernsehen, hrsg. von P. Blaser, A. Braidt, A. Fuxjäger und B. Mayr (Wien: Böhlau, 2007) [Maske und Kothurn, Heft 2-3, 53. Jahrgang] S. 69-78.
Gabriele Jutz
Mag.Dr.phil., Film- und Medienwissenschaftlerin.
Seit 1989 Lehraufträge an den Universitäten Salzburg, Graz und Wien; Mitarbeit bei der Forschungskooperation CNRS/Paris – Universität Salzburg, Bereich „Kultursemiotik“. Forschungsprojekt des Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung über „Gender und Film“. Gastprofessur für Filmwissenschaft an der FU Berlin. Seit 1993 Lehrtätigkeit an der Universität für angewandte Kunst in Wien, Lehrveranstaltungen zu Geschichte, Theorie und Ästhetik von Film und Medienkunst. Derzeit Habilitation zum Thema Cinéma brut. Eine alternative Genealogie der Filmavantgarde.
Publikationen: Zahlreiche Aufsatzpublikationen zu Film und Geschichte, feministischer Filmtheorie, Semiotik der audiovisuellen Medien, Filmavantgarde und Medienkunst.
Buchpublikationen: – Geschichte im Kino. Eine Semiohistorie des französischen Films: Rohmer, Resnais, Godard, Allio. Nodus Publikationen: Münster 1991.
– Peter Kubelka. Wien: PVS 1995 (Hg., gemeinsam mit Peter Tscherkassky).
Ulrike Kadi
Dr. med., Dr. phil., Fachärztin für Psychiatrie in Ausbildung, Lehrbeauftragte am Institut für Philosophie der Universität Wien. Arbeitsschwerpunkte: Sprachphilosophie, Theorien der Geschlechterdifferenz, Psychoanalyse. Mehr unter phaidon.philo.at/~kadi
Renate Lippert
Dr. phil, Dipl.-Soziologin, Filmwissenschaftlerin, Filmemacherin, Kunstmanagerin und Kuratorin. Lehrbeauftragte für Film und psychoanalytische Filminterpretation in Gruppen an verschiedenen Universitäten und Kunsthochschulen. Mitherausgeberin von Frauen und Film. Zahlreiche Veröffentlichungen insbesondere auf den Gebieten „Film und Psychoanalyse“ sowie „Avantgarde- und Experimentalfilm“. Letzte Publikation: Vom Winde verweht. Film und Psychoanalyse, Frankfurt am Main und Basel (Stroemfeld) 2002.
Brigitte Mayr
Dr.in phil., Filmwissenschaftlerin mit Forschungsschwerpunkt: Österreichisches Filmexil, Frauen und Film. (Co)-Konzeption und Organisation von SYNEMA-Symposien (FILM / DENKEN – Film & Philosophie; SCREENWISE – Film, Fernsehen, Feminismus; FILM.GESCHICHTE. SCHREIBEN. Kanonisierung und die Liebe zum Kino und begleitenden Filmschauen. Co-Herausgeberin u.a. von Peter Lorre. Ein Fremder im Paradies (gem. m. M. Omasta, E. Streit, 2004), Carl Mayer, Scenar[t]ist. Ein Script von ihm war schon ein Film (gem. mit M. Omasta, C. Cargnelli, 2003), Film Denken / Thinking Film – Film & Philosophy (gem. mit L. Nagl, E. Waniek, 2005), Wolf Suschitzky Photos (gem. m. M. Omasta, U. Seeber, 2006), FALSCHE FÄHRTEN in Film und Fernsehen (gem. mit A. Braidt, A. Fuxjäger, P. Blaser, 2007).
Robert Pfaller
ist Professor für Kulturwissenschaft an der Kunstuniversität Linz, Österreich. Lehrtätigkeiten u. a. in Amsterdam, Berlin, Chicago, Oslo, Strasbourg, Wien und Zürich. Mitglied der Neuen Wiener Gruppe * Lacan Schule sowie der Forschungsgruppe Psychoanalyse *stuzzicadenti*. Veröffentlichungen (Auswahl): (Hg.:) Interpassivität. Studien über delegiertes Genießen, Wien/ New York: Springer, 2000 - Die Illusionen der anderen. Über das Lustprinzip in der Kultur, Frankfurt/M.: Suhrkamp, 2002- (Hg.:) Schluss mit der Komödie! Über die schleichende Vorherrschaft des Tragischen in unserer Kultur, Wien: Sonderzahl, 2005
Bettina Reiter
Dr. med., Fachärztin für Psychiatrie und Neurologie, seit 1990 in niedergelassener Praxis. Bis 1995 Oberärztin am Psychiatrischen Krankenhaus der Gemeinde Wien, Baumgartner Höhe. Zusatzausbildung: Psychoanalyse, Mitglied der Wiener Psychoanalytischen Vereinigung. Lehrtätigkeit seit 1993 im Rahmen der Psychotherapie-Ausbildungen (Propädeutikum, Fachspezifikum). Vortragstätigkeit laufend (Themen: Literatur und Psychoanalyse, Klinik der Psychoanalyse, Neurosenlehre, Burn-Out Prophylaxe, Verschiedenes.) Seit 2000 Herausgeberin der „Zeitschrift für Psychoanalytische Theorie und Praxis“ (Stroemfeld Verlag, Frankfurt am Main). Seit 2003 Geschäftsführung der Akademie für Ganzheitsmedizin – Gamed. Seit 2007 Mitglied der Schriftleitung der Zeitschrift „Forschende Komplementärmedizin – Wissenschaft – Praxis – Diskussion“ (Karger Verlag). Publikationen zu psychoanalytischen und kulturtheoretischen Themen. Bücher: Ekmecioglu, C., Marktl, W. & Reiter, B. (Hrsg.): Säure-Basen-Schlacken. Wien, New-York: Springer, 2007, Spaziergänge mit Freud. Psychoanalytische Beobachtungen. Wien: Edition Steinbauer. erscheint im September 2007.
Andreas Rost
Dr. phil., Studium an der Akademie d. bild. Künste München; Kunsterzieher am Gymnasium; Promotionsstudium der Kunstgeschichte, Philosophie u. Pädagogik in München und Bamberg. Dissertation unter Prof. Dr. Robert Suckale zum Thema: „Ästhetische Erfahrung im Kino ausgehend von Wim Wenders Film ALICE IN DEN STÄDTEN“ (1988; München: Trickster, 1990 [vergriffen]). Assistent an der Uni Bamberg mit filmhistorischem Schwerpunkt.
Seit 1992 Sachgebietsleiter für Film im Kulturreferat München; Begr. der Vortrags- u. Buch-Reihe „Reden über Film“; Hrsg. von David Bordwell: Visual Style in Cinema. Vier Kapitel Filmgeschichte. (Ffm 2001). Dozent an der LMU u. Filmhochschule München.
Letzte Publikation im Katalog des Filmmuseums Berlin zur Ausstellung „Kino im Kopf. Psychologie und Film seit Sigmund Freud“ (2006/07)
August Ruhs
Univ.-Prof., Dr.med., Facharzt für Psychiatrie und Neurologie, Psychoanalytiker (IPV). Vorsitzender des Wiener Arbeitskreises für Psychoanalyse. Stellvertretender Vorstand der Wiener Univ.-Klinik für Psychoanalyse und Psychotherapie. Vorsitzender der „Tiefenpsychologisch-psychoanalytischen Dachgesellschaft“. Mitbegründer und Vorsitzender der „Neuen Wiener Gruppe/Lacan-Schule“, Mitherausgeber der Zeitschrift „texte. psychoanalyse. ästhetik. kulturkritik“. Zahlreiche Publikationen aus dem Bereich der klinischen, theoretischen und angewandten Psychoanalyse, zuletzt: „Der Vorhang des Parrhasios. Schriften zur Kulturtheorie der Psychoanalyse“ (Sonderzahl-Verlag, 2003), „Unbewusstes Inszenieren. Symptom-Werk-Leben“ (A. Ruhs, W. Seitter Hrsg., Sonderzahl-Verlag 2007).
Andrea Sabbadini
C. Psychol. is a Fellow of the Institute of Psychoanalysis and the current Honorary Secretary of the British Psychoanalytical Society. He works as a psychoanalyst and supervisor in London, and is a Senior Lecturer at UCL and at Regent’s College. He is founding Editor of Psychoanalysis and History and the Book Review Editor of The International Journal of Psychoanalysis. He has published extensively in the major psychoanalytic journals, and edited Time in Psychoanalysis (1979), Even Paranoids Have Enemies (1998), The Couch and the Silver Screen (2003), Projected Shadows. Psychoanalytic Reflections on the Representation of Loss in European Cinema (2007).
He is also the Chairman of the European Psychoanalytic Film Festival and of a programme of films and discussions at the ICA.
Gottfried Schlemmer
Prof. Diplom für Theaterregie. Von 1967-84 wissenschaftlicher Mitarbeiter des Österreichischen Filmmuseums. Von 1971 bis 2006 Lehrtätigkeit (Filmgeschichte, Filmtheorie, Filmanalyse, Wahrnehmungstheorie, Medientheorie). 1981 Gründungsmitglied der Gesellschaft für Filmtheorie (später SYNEMA - Gesellschaft für Film und Medien). Veröffentlichungen u.a.: Zur Geschichtlichkeit des Blicks (gemeinsam mit Gabriele Jutz), in: Christa Blümlinger (Hg.): Sprung im Spiegel. Filmisches Wahrnehmen zwischen Fiktion und Wirklichkeit, Wien 1990. Anmerkungen zur Komposition einer Sequenz aus Michelangelo Antonionis „Il Deserto rosso“, in: S - European Journal for Semiotic Studies 2-1, 1990. Serials und Familienfilme. Meet Me in St. Louis (1946), in: Werner Faulstich, Helmut Korte, (Hg.): Fischer Filmgeschichte. Bd. 2, Frankfurt 1991. Im Reich der Sinne (Nagisa Oshima, 1976), in: Werner Faulstich, Andreas Vogel, (Hg.): Sex und Gewalt im Spielfilm der 70er und 80er Jahre, Bardowick 1991. Publikationen als Herausgeber u.a.: Avantgardistischer Film 1951-1971: Theorie, München 1975. Avantgardefilm Österreich 1950 bis heute (gem. m. Alexander Horwath u. Lisl Ponger), Wien 1995. Der neue österreichische Film, Wien1996. Dietmar Brehm. Perfekt, Wien 2000.
Elisabeth Skale
Fachärztin für Psychiatrie, Psychoanalytikerin in freier Praxis, Lehranalytikerin, Ärztliche Leiterin des Wiener Psychoanalytischen Ambulatoriums, Consultant für österreichischen Film für das 4. Europäische psychoanalytische Filmfestival in London; Mitglied des Seminars Psychoanalyse und Kino der Wiener Psychoanalytischen Vereinigung
Alfred Springer
Univ. Prof. Dr.med., FA f. Psychiatrie / Neurologie, Psychoanalytiker (WPV / IPA) in eigener Praxis, Leiter des Ludwig Boltzmann-Instituts für Suchtgiftforschung, zahlreiche Publikationen zu den Themen Sucht, geschlechtliche Identität, Geschichte der Psychoanalyse und der Psychiatrie, psychoanalytische Kulturtheorie sowie der Anwendung der Psychoanalyse in der Interpretation der künstlerischen Produktivität.
Eva Laquièze-Waniek
Mag. phil., Dr. phil., studierte Philosophie und deutsche Philologie an den Universitäten Wien, Graz und Berkeley. Sie ist Lehrbeauftragte am Institut für Philosophie der Universität Wien und Klagenfurt; von 1992 bis 2005 war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Wissenschaft und Kunst tätig sowie ebendort langjährige Leiterin (gem. mit Silvia Stoller) der Vortragsreihe „Feministische Theorie und Geschlechterforschung“. Derzeit arbeitet sie in Straßburg und Wien an einem Buchprojekt zum Thema „Anrufung: Geschlecht und Subjektkonstitution“. Forschungsschwerpunkte: philosophische Geschlechterforschung / Gender Studies, Psychoanalyse, Ästhetik und Sprachphilosophie (Bedeutungslehren). Publikationen (Auswahl): Derrida and Adorno. Zur Aktualität von Dekonstruktion und Frankfurter Schule, hg. mit Erik M. Vogt (Wien 2008); „Von der Anrufung des Subjekts – Oder: zum Verhältnis von Performativität, Zwang und Genuss bei Butler, Austin, Althusser und Lacan“, in: Böhler, Arno / Granzer, Susanne (Hg.): Philosophy on Stage / Gesten des Denkens (Wien 2008, im Erscheinen). Film/Denken – Thinking/Film: Film und Philosophie, hg. mit Ludwig Nagl / Brigitte Mayr (Wien 2004); „’Triumph des Willens’. Zur Politisierung des Ästhetischen bei Leni Riefenstahl”, in: Wiener Philosophinnen Club (Hg.): Krieg / War. Eine philosophische Bestandstaufnahme aus feministischer Sicht (München 1997.)
Hans J. Wulff
geb. 1951, Professor für Medienwissenschaft an der Christian-Albrechts-Universität Kiel. Dr. phil., Film- und Fernsehwissenschaftler. Ausbildung als Linguist, Pädagoge und Philosoph. Langjährige Tätigkeit in der kommunalen Kino- und Videoarbeit sowie in der politischen Erwachsenenbildung. Danach akademischer Lehrer im Studiengang Publizistik, dann in der Theaterwissenschaft an der Freien Universität Berlin. Zahlreiche Publikationen zu semiotischen, filmtheoretischen und fernsehwissenschaftlichen Fragen, darunter diverse bibliographische Arbeiten. Mitherausgeber der „Montage/AV“ und des Online-Lexikons der Filmbegriffe. Bücher: Zur Textsemiotik des Titels (1978); Die Erzählung der Gewalt (1985); Psychiatrie im Film (1995); Darstellen und Mitteilen (1999); Einführung in die Filmwissenschaft (2003).
VERANSTALTER:
WIENER PSYCHOANALYTISCHE AKADEMIE
www.psy-akademie.at
Die Wiener Psychoanalytische Akademie ist als Zentrum für Psychoanalyse und ihre Anwendungen ein institutioneller Rahmen für einschlägige Vermittlungs- und Forschungsaufgaben, für einen interdisziplinären Austausch und für projektbezogene Kooperationen. Getragen wird die Akademie von den beiden großen Wiener psychoanalytischen Gesellschaften, dem Arbeitskreis und der Vereinigung, die der Internationalen Psychoanalytischen Vereinigung angehören.
WIENER PSYCHOANALYTISCHE VEREINIGUNG (WPV)
www.wpv.at
Als wissenschaftliche Gesellschaft von Sigmund Freud und seinem Kreis 1908 gegründet widmet sich die WPV der Förderung der Psychoanalyse durch wissenschaftliche Aktivitäten und die Ausbildung von Psychoanalytikern. Sie führt ein eigenes Ambulatorium. Als Gründungsmitglied der IPV ist sie deren Standards verpflichtet und in einem dichten multinationalen wissenschaftlichen Netzwerk verankert
WIENER ARBEITSKREIS FÜR PSYCHOANALYSE (WAP)
www.psychoanalyse.org
Der Wiener Arbeitskreis für Psychoanalyse, 1947 gegründet, hat zum Ziel den Erhalt und die Weiterentwicklung der Psychoanalyse als Wissenschaft und Behandlungsform. Als Ausbildungsinstitut bietet er regelmäßige Veranstaltungen zur Weiter- und Fortbildung an, betreibt eine Beratungsstelle und ist durch die „Study Group der IPA im WAP“ in der Internationalen Psychoanalytischen Vereinigung repräsentiert.
INTERNATIONAL PSYCHOANALYTIC ASSOCIATION (IPA)
www.ipa.org.uk
Die IPA ist das vorrangige akkreditierende und regulierende weltweit arbeitende Organ der Psychoanalyse. Ihr Auftrag ist es, die Entwicklung der Psychoanalyse als Wissenschaft, als Behandlungsform und als Beruf zu fördern, sicherzustellen und international verbindliche Standards zu entwickeln. Sie arbeitet mit 66 Zweiggesellschaften in 33 Ländern zusammen, um ihre 11.000 Mitglieder zu unterstützen.
SYNEMA – Gesellschaft für Film und Medien
www.synema.at
SYNEMA wurde 1981 zum Zwecke der Förderung der Filmkultur in Österreich gegründet. Dieses Vorhaben wird durch Untersuchungen über die Bedingungen der Filmproduktion und -rezeption, über die Theorie und Methodik der Filmanalyse und über die Geschichte und Ästhetik des Films, Kinos und Fernsehens verwirklicht. Die Auseinandersetzung mit dem Medium wird der Öffentlichkeit in Form von Vorträgen, Seminaren, Symposien und Publikationen zugänglich gemacht, u. a. FILM / DENKEN – Film & Philosophie; SCREENWISE – Film, Fernsehen, Feminismus; COMBAT CINEMA – Krieg und Kino; FRAUEN UND WAHNSINN IM FILM; FILM.GESCHICHTE. SCHREIBEN. Kanonisierung und die Liebe zum Kino; MOVING LANDSCAPES – Landschaft und Film; FALSCHE FÄHRTEN in Film und Fernsehen.
Konzeption und Organisation der Reihe PSYNEMA:
SYNEMA – Gesellschaft für Film & Medien
(Brigitte Mayr, Wilbirg Brainin-Donnenberg)
Neubaugasse 36/1/1/1
A-1070 Wien
Tel / Fax ++43-1-523 37 97
E-Mail: office@synema.at
www.synema.at
WIENER PSYCHOANALYTISCHE AKADEMIE
(August Ruhs, Christine Diercks)
Salzgries 16/3
A-1010 Wien
Tel: 0043 1 53 20 150
E-Mail: office@psy-akademie.at
www.psy-akademie.at
Anmeldung zu den Workshops.
Wegen begrenzter TeilnehmerInnenzahl für die Samstags - Workshops ist verbindliche schriftliche Anmeldung erforderlich. Unter office@wpv.at können Sie ein Anmeldeformular anfordern oder ab Anfang Februar unter: www.psy-akademie.at herunterladen.
Anmeldeschluss: 15. Februar 2008
Teilnahmegebühr: für alle 4 Workshops: Euro 50.-
Die Buchung einzelner Workshops ist nicht vorgesehen.
Überweisung der Gebühr (nur dann ist die Anmeldung definitiv) auf das Konto der Wiener Psychoanalytische Akademie
Konto Nr. 52854334501, BA.CA, BLZ 12000
Bankverbindung BA-CA, BLZ 12 000
Redaktion CD, 15.6.2013