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Hedda Eppel

* 1919/12/18

† 2004/04/18

Am 18.12.1919 in Wien geboren, musste Hedda Eppel bald nach ihrer Matura nach London emigrieren, wo sie als Lehrerin und in einem Kindergarten tätig war, und in Kontakt mit Anna Freud und der Psychoanalyse kam. Nach ihrer Rückkehr nach Wien begann sie ihre psychoanalytische Ausbildung, wurde 1954 Mitglied der WPV und qualifizierte sich als Kinderpsychoanalytikerin. Sie führte mit Erika Danneberg die Kinderberatungsstelle der WPV (1961 mit Unerbrechung bis 1973) und war viele Jahre Leiterin des Lehrausschusses der WPV. Verstorben am 18.4.2004.

 

Geboren am 18.12.1919 in Wien.
1937 Matura am Realgymnasium Mariahilf
1939 Emigration nach England und Exil in England. Dort als Lehrerin und in einem Kindergarten tätig. 
1945 Arbeit als "social worker" in einem "reception camp" für 300 traumatisierte aus Konzentrationslagern befreite, Kinder in Windenneer (Nordengland).    
Erste Kontakte mit Psychoanalytikern um Anna Freud.
1946 Rückkehr nach Wien, Beginn des Psychologiestudiums an der Universität Wien, Beginn der Ausbildung bei der WPV.
1949 Promotion.
1949-1952 Arbeit als „case-worker" im Quäkerkinderheim und als Kinderthera¬peutin im Therapieheim Dornbach.
1954 außerordentliches Mitglied der WPV. Mehrere Studienaufenthalte in London an der Hampstead Clinic.
1961-1973 gemeinsam mit Dr. Erika Danneberg, zuerst in der Privatwohnung, dann in den Räumen der WPV in der Dobelhoffgasse "Kinderberatungsstelle der WPV".
1968/69 Gastprofessur am Albert Einstein College in New York.
1971 Leitung des Kongresssekretariates für den ersten Internationalen Psycho¬analytischen Kongress in Wien, nach dem Zweiten Weltkrieg.
1972-1975 Lehrauftrag am Pädagogischen Institut der Universität Wien.
1977-1978 Leitung des Lehrausschusses der WPV.
1984-1987 Leitung des Lehrausschusses der WPV.
1975-1984 Erste psychoanalytische Gruppensupervision im PKH (heute Otto Wagner KH) für ArztInnen.
Parallel dazu über Jahre SV Gruppe, gemeinsam mit Dr. J. Shaked, erster Brückenschlag zum und Zusammenarbeit mit dem "Arbeitskreis".
Am 18.4.2004 ist Frau Dr. Hedda Eppel in Wien verstorben.

 

Hedda Eppel Schriften:

Eppel, Hedda (1965): Über Identifizierung. Psyche 19, 1965, S. 516-536.
Eppel, Hedda (1967): Kindererziehung und Psychoanalyse (Aus der Kinderpsychologischen Abtei¬lung der WPV). Soziale Berufe 19 (11/12), 1967, S. 171-179.
Eppel, Hedda und Erika Danneberg (1971): Teamarbeit: Eine Behandlung von Mutter und Sohn. Psyche 25, 1971, S. 580-593.
Eppel, Hedda und Erika Danneberg (1980): Die Bedeutung von Abwehr und Widerstand der Eltern für die psychoanalytische Behandlung von Kindern. Psyche 34, 1980, S. 317-338.
Eppel, Hedda (----): Identifizierung in der Kinderpsychotherapie. In Biermann, Gerd (Hg.): Handbuch der Kinderpsychotherapie. S. 277-288.

Krista Placheta, 2004

 

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