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Otto Fenichel

* 1897/12/02, Wien

† 1946/01/22, Los Angeles

Arzt, Psychoanalytiker, Initiator des „Wiener Seminars für Sexuologie“, des "Kinderseminars" der DPG, Autor der "Geheimen Rundbriefe", theoretisches Hauptwerk: Psychoanalytische Neurosenlehre (1945). "Enzyklopädist der Psychoanalyse" (Greenson).

1920 Mitglied der WPV, 1930 Mitglied der DPG, 1934 Sekretär der norwegisch-dänischen Zweigvereinigung der IPV, 1935 Leitung der Prager Psychoanalytische Arbeitsgemeinschaft / damit wieder Mitglied der WPV, ab 1938 in der psychoanalytischen Gruppe in Los Angeles.

1922 Übersiedlung nach Berlin, 1933 Emigration nach Oslo, 1935 nach Prag, 1938 in die USA, Los Angeles.

 

Chronologie:


1897 Otto Fenichel wird am 2. Dezember in Wien geboren.
1907 tritt in das Akademische Gymnasium am Beethovenplatz ein.
1915 Beginn des Medizinstudiums in Wien.
Er engagiert sich in der Wiener Jugendbewegung um Siegfried Bernfeld.
1917 Gründung einer Bibliothek für Jugendbewegungsliteratur. Schon früh gelangt Fenichel in das nähere Umfeld von Sigmund Freud und besucht dessen Vorlesungen.
1919 initiiert er das „Wiener Seminar für Sexuologie“, an dem sich auch Wilhelm Reich beteiligt, Beginn der Freundschaft zweier Linksfreudianer. Fenichels Beschäftigung mit dem Thema Sexualität steht ganz im Zeichen der Wiener Jugendbewegung.
1920, im Alter von 23 Jahren, Mitglied der Wiener Psychoanalytischen Vereinigung.
Fenichel gehört – wie Wilhelm Reich – zu den jüngsten Mitgliedern, die jemals in der WPV Aufnahme gefunden haben. Seine Aufnahme in den Verein erfolgt am 16. Juni 1920, nachdem er „Über Sexualfragen in der Jugendbewegung“ referiert hat, der unveröffentlichte Text folgt dem Aufbau der „Drei Abhandlungen“.
Fenichel verbringt das Studienjahr 1919/20 in Berlin. Er vertieft dort seine Kenntnisse im Fach Sexualwissenschaft und besucht Vorträge der renommierten Sexualwissenschaftler Iwan Bloch, Max Marcuse und Albert Moll.
1921 promoviert Fenichel an der Universität Wien.
1922 Übersiedlung nach Berlin, wo er bis 1933 lebt.
Psychoanalytische Ausbildung am Berliner Psychoanalytischen Institut.
In Berlin erhält Fenichel seine fachärztliche Ausbildung in Neurologie und Psychiatrie bei Bonhoeffer und Cassirer an der Charité.
1924 Gründung des sogenannten "Kinderseminars" am Berliner Psychoanalytischen Institut - ein Zusammenschluss jüngerer Analytiker und Ausbildungskandidaten, der der informellen Diskussion dient.

„Obwohl mit Karen Horney erstmals eine Frau in den Ausbildungsausschuss berufen worden war, herrschte im Berliner Institut eine patriarchalisch-hierarchische Struktur, weshalb sich einige jüngere AusbildungskandidatInnen 1924 zu einem inoffiziellen Diskussionszirkel zusammenschlossen, der von Otto Fenichel und Harald Schultz-Hencke geleitet und "Kinderseminar" genannt wurde. Innerhalb dieser heterogenen Gruppe bildete sich 1932 eine Fraktion marxistischer PsychoanalytikerInnen, die u. a. aus Otto Fenichel, Wilhelm und Annie Reich, Edith Glück-Gyömröi, Barbara Lantos und Edith Jacobssohn bestand. Von 1934 bis 1945 blieben die Mitglieder und Sympathisanten dieser Gruppe trotz Emigration durch die von Fenichel verschickten "Rundbriefe" miteinander in Kontakt.“ (http://www.psychoanalytikerinnen.de/index.html?deutschland_geschichte.html, 2.7.2010)

1926 heiratet Fenichel die Kindergärtnerin Klara Nathanson, 1931 kommt die Tochter Hannah zur Welt.

Freuds Sexualtheorie bildete für ihn einen Grundbaustein seiner Auffassung von Pychoanalyse. Fenichel bereitete Freuds „Abhandlungen“ mit 175 Fragen didaktisch auf. Das „Freud-Seminar: Drei Abhandlungen zur Sexualtheorie“, war ab 1929/30 obligatorisches Seminar im Studienplan am Berliner Psychoanalytischen Institut.

Fenichel sympathisierte mit den Ansichten der Kommunistischen Partei und beschäftigte sich in seinen Vorträgen mit dem Verhältnis von Psychoanalyse und Sozialismus/Marxismus. In seine Berliner Zeit fällt auch die Gründung einer informellen Gruppe marxistisch orientierter Psychoanalytiker; er rezensiert Wilhelm Reichs Publikationen zur Sexualökonomie. Differenzen zwischen Fenichel und W. Reich führen 1933 zur beiderseitigen Distanzierung.

Stationen der Emigration:

1933 Emigration nach Oslo.
Ab 1934 organisiert Fenichel mit Hilfe von streng geheimen Rundbriefen den Kontakt zwischen den durch die Vertreibung in alle Welt zerstreuten Psychoanalytikern Berlins. Diese 119 Rundbriefe, die in einem Zeitraum von elfeinhalb Jahren verfasst wurden und erst seit 1998 publiziert sind, zählen zu den wichtigsten Dokumenten zur Geschichte der Psychoanalyse zwischen 1934 und 1945.
1935 Emigration nach Prag, wo er seine zweite Frau, die Heilpädaogin Hanna Heilborn, heiratet. Er übernimmt nach Francis Deri die Leitung der Psychoanalytischen Arbeitsgemeinschaft in Prag und setzt auch die von ihr begonnene Übersetzung von Freuds Werken ins Tschechische fort. Fenichel wird wieder Mitglied der WPV, da die Prager Gruppe an die WPV angegliedert ist.

„Nachdem Hitler 1933 in Deutschland die Macht übernommen hatte, wurde Prag mit seiner relativ großen deutschsprachigen Bevölkerungsgruppe ein wichtiger Zufluchtsort für viele Emigranten aus Deutschland. In der Tschechoslowakei gab es unter Beneš, der 1935 Masaryk ablöste, keine Einschränkungen für Psychoanalytiker in der Ausübung ihres Berufs. Zu den PsychoanalytikerInnen, die 1933 aus Berlin nach Prag kamen und sich am Aufbau der Prager Psychoanalytischen Arbeitsgemeinschaft beteiligten, gehörten Franziska (Frances) Deri mit ihren beiden Analysandinnen Elisabeth Gerö-Heymann und Annie Reich, Steff Bornstein, Edit Gyömröi, Hanna Heilborn, Heinrich und Yela Löwenfeld. Später kamen Michalina Endelmann, Otto Fenichel (1935 als Emissär der WPV), Christine Olden und Edith Jacobssohn hinzu.
Im Herbst 1933 begann die Prager Psychoanalytische Arbeitsgemeinschaft (Psychoanalyticka Skupina v CSR) mit ihrer Ausbildungstätigkeit, Vorsitzende war bis 1935 Franziska Deri. 1934 wurde die Prager Arbeitsgemeinschaft der WPV angegliedert und 1936 auf dem Marienbader Psychoanalytischen Kongress als Gesellschaft für das Studium der Psychoanalyse von der IPV anerkannt. 1935 übernahm der Wiener Freudomarxist Otto Fenichel die Leitung der Prager Arbeitsgemeinschaft und gründete zusätzlich eine Marxistisch-Analytische Arbeitsgemeinschaft.“ (http://www.psychoanalytikerinnen.de/index.html?cssr_biografien.html, 3.7.2010)

1938 Emigration nach Los Angeles. Praktiziert während des 2. Weltkriegs am Cedars Lebanon Hospital in L.A., Lehranalytiker, Mitherausgeber des „Psychoanalytic Quarterly“.
1945 erscheint sein theoretisches Hauptwerk, die „Psychoanalytische Neurosenlehre“.
1946 Otto Fenichel stirbt am 22.1. in Los Angeles.


Fenichel verfügte über ein fotografisches Gedächnis und akribische Detailgenauigkeit und mit großem Arbeitsauwand protokollierte er alles, was zu seinem Ruf als „Enzyklopädist der Psychoanalyse“ führte. (Greenson, 1966)

„Fenichel war ein peinlich genauer Registrator. Wüßte man nichts über seine Veröffentlichungen oder von den Rundbriefen, so könnte man schwerlich glauben, daß er irgend etwas tat, als Listen zu führen. Er ging darin auf.“ (Jacoby, 1985, 52f; zitiert nach Mühlleitner, 1992, 94)

Mühlleitner, Elke (2008): Ich - Fenichel. Das Leben eines Psychoanalytikers im 20. Jahrhundert. Wien: Zsolnay.

Fenichel Otto - Ich - Fenichel Cover Mühlleitner

„Der aus einer assimilierten jüdischen Familie stammende Psychoanalytiker Otto Fenichel war ein Wanderer auf der Suche nach sich selbst und der Funktionsweise der menschlichen Seele. An seiner Biographie, die ihn von Wien über Berlin, Oslo und Prag bis nach Los Angeles führte, wird exemplarisch das Schicksal seiner Generation deutlich. Otto Fenichel (1897 bis 1946) war ein lebensfroher Melancholiker, ein Frauenfreund und ein grandioser Vermittler und Pädagoge. Mit Wilhelm Reich, seinem Freund und späteren Gegner, war er Exponent einer politisch engagierten Variante der Psychoanalyse.“


Otto Fenichel: »119 Rundbriefe (1934-1945)«, Band I: Europa (1934-1938), Band II: Amerika (1938-1945). Elke Mühlleitner, Johannes Reichmayr (Hg.). (1998). Frankfurt/M, Basel: Stroemfeld/Roter Stern.

„Fenichel arbeitete in Los Angeles als Lehranalytiker und Mitherausgeber des Psychoanalytic Quarterly und während des zweiten Weltkrieges praktizierte er am Cedars Lebanon Hospital. 1945 erschien Fenichels Hauptwerk, die „Psychoanalytische Neurosenlehre“, ein Werk, mit dem er seinen Ruf als „Enzyklopädist der Psychoanalyse“ bestätigen konnte. Wenige Wochen später starb Otto Fenichel am 22. Januar 1946 in Los Angeles.“

 

Bibliografie:


Gesamtbibliografie:
Eine Gesambibliografie wurde erstellt von Michael Giefer, Bad Homburg, 1997 und findet sich im Band II, 2007-2036 der Rundbriefe:
Otto Fenichel: »119 Rundbriefe (1934-1945)«, Band I: Europa (1934-1938), Band II: Amerika (1938-1945). Elke Mühlleitner,  Johannes Reichmayr (Hg.). (1998). Frankfurt/M, Basel: Stroemfeld/Roter Stern.

Fenichel Otto 119 Rundbriefe Cover Band 2

Otto Fenichel Schriften:
Fenichel, Otto (1945): The Psychoanalytic Theory of Neurosis, 3 vols., New York: W. W. Norton 1945 (dt. hg. u. übers. v. Klaus Laermann: Psychoanalytische Neurosenlehre, 3 Bände, Olten/CH: Walter-Verlag 1974ff)
Fenichel, Otto (1954): The Collected Papers, 2 vols., New York: W. W. Norton 1954 (dt. hg. u. teilw. übers. v. Klaus Laermann: Aufsätze, 2 Bände, Olten/CH: Walter-Verlag 1979, 1981)
Fenichel, Otto: Psychoanalyse und Gesellschaft. Aufsätze, hg. v. Christian Rot [d.i. Helmut Dahmer], Frankfurt/M.: Roter Druckstock 1972
Fenichel, Otto : »119 Rundbriefe (1934-1945)«, Band I: Europa (1934-1938), Band II: Amerika (1938-1945). Elke Mühlleitner, Johannes Reichmayr (Hg.). (1998). Frankfurt/M, Basel: Stroemfeld/Roter Stern.
Fenichel, Otto (2001): Probleme der psychoanalytischen Technik (Bibliothek der Psychoanalyse), Gießen: Psychosozial Verlag, 2001

Sekundärliteratur:
Fallend, Karl (1988): Wilhelm Reich in Wien. Psychoanalyse und Politik. Wien, Salzburg: Geyer-Edition.
Greenson, Ralph R. (1966): Otto Fenichel. The Encyclopedia of Psychoanalysis. In: Alexander, Franz et al. (Ed.): Psychoanalytic Pioneers. New York 1966:439-449.
Gschwendtner, Gabriele (1991): Psychoanalyse, Institutionalisierung, Dissidententum. Untersucht anhand der Biographie und Theorieproduktion von Otto Fenichel. Dissertation, Salzburg 1991
Jacoby, Russell (1983): The Repression of Psychoanalysis. New York: Basic Books. (dt. übers. v. Klaus Laermann: Die Verdrängung der Psychoanalyse, Frankfurt/M.: Fischer-Taschenbuch 1985).
Löwenstein, Rudolph (1946): In Memoriam. Otto Fenichel. Psa Quart 1946, 15:139-140.
Mühlleitner, Elke: Zur Biographie von Otto Fenichel (1897-1946). in: Fenichel (2001), S. 167-181.
Mühlleitner, Elke (2008): Ich - Fenichel. Das Leben eines Psychoanalytikers im 20. Jahrhundert. Wien: Zsolnay.
Mühlleitner, E. Giefer, M. Reichmayr, J. (2005): Fenichels 175 Fragen zu Freuds „Drei Abhandlungen“. Z Sexualforsch 18: 98-112 Thieme.
Reichmayr, Johannes (1985): Innere Emigration und geheime Unterordnung. Ein Rundbrief Otto Fenichels. In: Werkblatt. Zeitschrift für Psychoanalyse und Gesellschaftskritik. 1988, 5, Nr. ½:87-101.
Simmel, Ernst (1946): Obituary. Otto Fenichel. IJO 1946, 27:67-71

Rezensionen zu:
Otto Fenichel: »119 Rundbriefe (1934-1945)«, Band I: Europa (1934-1938), Band II: Amerika (1938-1945). Elke Mühlleitnerm  Johannes Reichmayr (Hg.). (1998). Frankfurt/M, Basel: Stroemfeld/Roter Stern.


Adam, Erik (1999): Spannend wie ein Krimi. Der Forscherfleiss trägt grandiose Früchte: Die Universität Klagenfurt als Zentrum der Erforschung der "vertriebenen Vernunft". In: Kleine Zeitung (Klagenfurt), 14.3.1999
Alnæs, Randolf (1998): Wilhelm Reichs politiske psykologi og hans forhold til den internasjonale psykoanalytske bevegelse.. In: Tidsskrift for Norske Psykologforening, 35(1998), pp. 950-959.
Alnæs, Randolf (1999): Otto Fenichel - 119 Rundbriefe (1934-1945). In: Tidsskrift for Norske Psykologforening, 36(1999), pp. 662-663.
Bergmann, Martin S. (2005).: The Psychoanalytic Wars of Yesterday. 119 Rundbriefe... In: Journal of the American Psychoanalytic Association, 53,2 (2005), pp. 663-672.
Brainin, Elisabeth (1999): Die Psychoanalyse auf der Flucht. Otto Fenichels Rundbriefe von 1934 bis 1945 wurden endlich herausgegeben. In: Der Standard (Wien), 6./7.3.1999, S. A7.
Englert, Klaus (2000): Rezension: Otto Fenichel -- 119 Rundbriefe... Rundfunksendung: WDR 3, Am Abend vorgestellt, 13.4.2000, 23.05-23.30 h.
Herzog, Winand (1999): Die Graue Eminenz. Zwischen 1934 und 1945 schrieb Otto Fenichel 119 geheime Rundbriefe. In: die tageszeitung (Berlin), 20.7.1999
Kleinspehn, Thoma (2000): Ein Netzwerk im Exil. Rundfunksendung: DeutschlandRadio Berlin, 19.10.2000, 19.15-20.00 h (Wiederholung der Sendung von Radio Bremen 2 vom 6.3.2000).
Kleinspehn, Thomas (2000): Ein Netzwerk im Exil. Die Rundbriefe des Psychoanalytikers Otto Fenichel zwischen 1934 und 1945. [mit Stellungnahmen von Georg Gerö, Helmut Dahmer, Johannes Reichmayr, Elke Mühlleitner]. Rundfunksendung: Radio Bremen 2, Feature am Montagabend / Forum der Wissenschaft, 6.3.2000, 22.05-23.05 h.
Laermann, Klaus (1998): Freunde im Exil, zugehört! Otto Fenichels "119 Rundbriefe" 1934-1945 sind erstmals vollständig und sensationell ediert. In: Frankfurter Rundschau, 25.11.1998, Literatur-Rundschau, S. 14.
Lohmann, Hans-Martin (1999): Otto Fenichel: 119 Rundbriefe. Rundfunktyposkript 5 Seiten. Gesendet: Deutschlandfunk, "Politische Literatur", 1.2.1999, 19.15-ca.19.25 h.
Lothane, Zvi (1999): Review: Otto Fenichel -- 119 Rundbriefe.. In: The Psychohistory Review, vol. 27, nr. 3, spring 1999, pp. 127-130.
Lütkehaus, Ludger (2000): Konspiration in der Psychoanalyse. Ein Doppelereignis: Die Rundbriefe Otto Fenichels und des 'Geheimen Komitees'. In: Freie Assoziation. [Zeitschrift für] Psychoanalyse, Kultur, Organisation, Supervision. 3. Jg., Heft 2, Juli 2000, S. 295-299 [enthält Teile der Rezensionen des Autors in der Badischen Zeitung vom 23.4.1999 und in der Neuen Zürcher Zeitung vom 19.10.1999].
Lütkehaus, Ludger (1999): Psychoanalyse als Praxis der Verdrängung. Die Rundbriefe des "Geheimen Komitees" [Hg.v. Gerhard Wittenberger und Christfried Tögel, 1999]. In: literaturkritik.de, 3.Jg., Heft 10 (Okt. 2001).
Lütkehaus, Ludger (1999): Konspirative Geheimschriften in der Psychoanalyse. Ein Doppelereignis: Die Veröffentlichung der Rundbriefe des politischen Freudianers Otto Fenichel und des 'Geheimen Komitees' um Freud und seine Paladine. In: Badische Zeitung (Freiburg), 23.4.1999.
Lütkehaus, Ludger (1999): Konspiration in der Psychoanalyse -- Die Rundbriefe des "Geheimen Komitees" [enthält Abschnitt über Fenichels "Rundbriefe"]. In: Neue Zürcher Zeitung, 19.10.1999, S. 35.
Neubaur, Caroline (1999): Kleiner transportabler Leuchtturm. In: Süddeutsche Zeitung, 30./31.1.1999 ("SZ am Wochenende", S. V). 
Nitzschke, Bernd (1999): Von einem, der auszog ... Otto Fenichels "Rundbriefe" -- das Vermächtnis eines PolyhistorsIn: Die Zeit (Hamburg), 18.3.1999, S. 65-66.
Nitzschke, Bernd (2000): Otto Fenichel und Wilhelm Reich. Das Schicksal zweier Linksfreudianer. In: ders.: Das Ich als Experiment. Essays über Sigmund Freud und die Psychoanalyse im 20. Jahrhundert. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht [April] 2000. S. 172-186.
Nitzschke, Bernd (1999): Otto Fenichels "Rundbriefe". Rundfunktyposkript 12 Seiten. Gesendet: Deutschlandfunk, "Buch der Woche", 14.2.1999, 16.10-16.30 h
Pfabigan, Alfred (1999): Lebensbeweis: Listen. 119 Rundbriefe des Analytikers O. Fenichel In: Die Presse (Wien), 27.2.1999
Reiche, Reimut (1999): Über minimale und maximale Differenzen. Das intellektuelle Tagebuch Otto Fenichels. In: Listen. Rezensionszeitschrift, Nr. 53 [30.3.1999] S. 36-37
Reichmayr, Johannes; Mühlleitner, Elke (1996): »Otto Fenichel: 119 Rundbriefe«. Der Autor von 119 Rundbriefen (1934-1945): Otto Fenichel -- Historiograph der psychoanalytischen Bewegung (Vorankündigung). In: Psyche, Jg. 50, Heft 8 (August 1996), S. 742-753 (Als Anhang, S. 754-772: Fenichels Rundbrief Nr. XXI vom 31.12.1935)
Reichmayr, Johannes / Mühlleitner, Elke (1997): Die Internationalität des Unbewussten. Otto Fenichels geheime Rundbriefe. (Vorankündigung). In: Peter Weibel (Hg.): Jenseits von Kunst. Wien: Passagen-Verlag, 1997, S. 631-636
Reichmayr, Johannes / Mühlleitner, Elke (1999): Replik auf Bernd Nitzschkes Besprechungen der Edition der Fenichel-Rundbriefe. am 14.2.1999 im Deutschlandfunk; am 18.3.1999 in DIE ZEIT. 23.3.1999, unveröffentlicht.
Reiter, Bettina (1999): Buchbesprechung: Otto Fenichel -- 119 Rundbriefe. In: Zeitschrift für psychoanalytische Theorie und Praxis, Jg. 14, Heft 1, 1999, S. 130-134
Richebächer, Sabine (1999): Psychoanalyse im Exil. Otto Fenichel und die geheimen Dokumente der linken Freudianer. In: Neue Zürcher Zeitung, 20./21.3.1999, S. 53
Richebächer, Sabine (2000): Psychoanalyse im Exil. Otto Fenichel und die geheimen Rundbriefe der linken Freudianer In: Jahrbuch der Psychoanalyse, 42 (2000), S. 125-164
Ripplinger, Stefan (1999): Die hilflose Psychoanalyse. Neue Materialien über die Links-Freudianer während der NS-Zeit. Otto Fenichels "119 Rundbriefe". In: Jungle World, 24.3.1999, S. 27
Schneider, Christian (1999): Der Mann, der Freud und Marx zusammenbringen wollte. Über die in der Emigration verfassten »119 Rundbriefe« ... In: Basler Zeitung, 29./30.5.1999, S. 49, 51.
Schneider, Christian (1999): Rezension: Otto Fenichel - 119 Rundbriefe... In: Mittelweg 36, 8. Jg., Heft 3 (Juni/Juli 1999), S. 53-56 [weitgehend identisch mit der Rez. in der Basler Zeitung, 29./30.5.1999].
Schröter, Michael (2000): Psychoanalyse emigriert. Zu den Rundbriefen von Otto Fenichel (mit einem Exkurs: Fenichel und Norbert Elias). In: Psyche 54,11 (November 2000), S. 1141-1174.
Stingelin, Martin (1996): Zum Schutz der Realität. Otto Fenichels119 Rundbriefe zur Psychoanalyse zwischen 1933-1945 (Vorankündigung). In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 23.10.1996.
Stingelin, Martin (1999): Wir wollen sein ein einig Volk von Therapeuten. In keiner Not uns hemmen und Gefahr: Wie Otto Fenichels "Rundbriefe" Freud die Treue hielten. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 15.12.1999, S. 55. 
Züfle, Manfred (2000): Otto Fenichel - psychoanalytische Orthodoxie als Dissidenz gegen Verfall. (pdf-Dokument, 6. Januar 2000).
Züfle, Manfred (1999): Politisches Gewissen der Psychoanalyse. In: Die Wochenzeitung, Nr. 30, 29.7.1999, S. 13

Text: Dorothea Nosiska, 2008, 2010.

 

 

 

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