Hinweise für AutorInnen
Beiträge sind sehr willkommen!
Wenn nicht anders vereinbart sind sie zu schicken an: psyalpha@wpv.at
- Die Beiträge werden unter den Namen der AutorInnen veröffentlicht.
- Für den Inhalt übernimmt die Redaktion keine Verantwortung, behält sich aber das Recht vor, die Beiträge zu redigieren, erforderlichenfalls zu kürzen, zu ergänzen (bei Kennzeichnung der betreffenden Stellen), auch sie abzulehnen.
Für die Formatierung und Gesaltung der Beiträge bitten wir, folgendes zu beachten:
Layout:
Keinerlei Formatierungen außer
Leerzeilen vor und nach jeder Überschrift,
Kursive für Hervorhebungen, die sparsam eingesetzt werden sollten.
Vermeiden Sie
ÜBERSCHRIFTEN IN GROßBUCHSTABEN
fette Auszeichnungen
Einrückungen, z.B. im Literaturverzeichnis, das ebenfalls nicht formatiert sein soll
Jeg-li-che Sil-ben-tren-nung!
Word-Formatierungen, mit denen man Absätze oder einzelne Zeilen als Standardtext, Überschrift etc. definieren kann. Diese Formatierungen können nicht übernommen werden, produzieren im Layoutprogramm eine unüberschaubare Anzahl von Fehlern und müssen händisch einzeln entfernt werden.
Ändern Sie bitte nicht die Schriftgöße oder den Schrifttypus.
Zitation:
- Nach Zitaten oder Bezugnahmen auf ein Werk ist die Quelle anzugeben: in runden Klammern Nachname des Autors, Komma und danach das Erscheinungsjahr der betreffenden Publikation. Bei einem wörtlichen Zitat geben Sie bitte auch die Seitenzahl als einfache Ziffer (also ohne den Zusatz „S.“) an. Vermeiden Sie unklare Angaben wie ff. und geben Sie die genaue Seitenzahl von–bis an. Handelt es sich um ein Werk mehrerer Autoren, sind deren Namen durch einen Schrägstrich zu trennen. Hat das Werk mehrere Bände, so geben Sie die Nummer des Bandes in römischen Ziffern an.
Beispiele: (Freud, 1918b, 34), (King/Steiner, 2000, II, 189).
- Das Vollzitat mit allen Angaben muss im Literaturverzeichnis am Schluss der Arbeit aufscheinen. Alle Angaben bedeutet: Ausgeschriebener Vor- und Nachname des Autors, Publikationsjahr in Klammer, vollständiger Titel und Untertitel, evtl. Bandangabe, Ort, Verlag.
Beispiele:
Segal, Hanna (1974): Melanie Klein. Eine Einführung in ihr Werk. München: Kindler.
Isaacs, Susan (1942): Wesen und Funktion der Phantasie, in: King, Pearl/Steiner, Riccardo (Hg.): Die Freud/Klein-Kontroverse 1941–1945 I/2. Stuttgart: Klett-Cotta, 2000, 364–432.
- Bei Aufsätzen, Artikeln, Beiträgen, die in Sammelbänden, Zeitschriften o.Ä. erschienen sind, müssen die Seitenzahlen angegeben werden, die sich ganz am Ende der betreffenden Literaturangabe befinden. Bei Buchbeiträgen steht nach dem Titel des Beitrags „in:“, danach erfolgt die Angabe des Werkes, in dem der Beitrag abgedruckt ist. Bei Zeitschriftenartikeln entfällt das „in:“. Nach dem Namen der Zeitschrift folgt ohne Komma die Nummer bzw. der Jahrgang der Zeitschrift, wenn möglich geben Sie danach in Klammer die Heftnummer an, danach die Seitenzahlen.
Beispiel: Jones, Ernest (1935): Über die Frühstadien der weiblichen Sexualentwicklung. Int. Z. Psychoanal. 21, 331–341.
Zweifelsfälle und Besonderheiten bei der Zitation:
- Übersetzungen: Das Vollzitat eines Werkes im Literaturverzeichnis bezieht sich immer auf das Buch, aus dem Sie tatsächlich zitieren. So ist es beispielsweise nicht zulässig, aus Melanie Kleins „Neid und Dankbarkeit“ zu zitieren, das Ihnen in der deutschen Übersetzung vorliegt, aber ins Literaturverzeichnis „Envy and Gratitude“ aufzunehmen, sodass der Leser glauben muss, Sie hätten die englischsprachige Originalausgabe vor sich liegen gehabt. In einem solchen Fall müssen Sie das deutsche Werk angeben, können aber (wenn Sie möchten; Sie müssen nicht!) danach das Originalwerk anführen.
- Originalausgaben: Oft entstammt das Buch, aus dem man zitiert, nicht der Originalauflage. Wenn Sie z.B. aus Karl Abrahams „Versuch einer Entwicklungsgeschichte der Libido“ zitieren, die er 1924 geschrieben hat, haben Sie vermutlich nicht jenes Buch in der Hand, das 1924 erschienen ist, sondern z.B. Abrahams Werke in zwei Bänden, die 1971 im Fischer-Verlag herausgekommen sind. In diesem Fall bemüht man sich, das Erscheinungsjahr des Werkes anzugeben; das Kurzzitat würde also lauten: (Abraham, 1924). Im Literaturverzeichnis scheint das Werk ebenfalls unter Abraham (1924) auf, jedoch setzen Sie hinter die Angabe des Verlagsortes (hier: Frankfurt/M.) und des Verlages (hier: Fischer) die Jahreszahl 1971 – das Jahr, in dem das Buch erschienen ist, das Sie in der Hand hatten.
- „Zitiert nach“: Wenn Sie in einem Buch ein Zitat finden, das Sie in Ihren eigenen Beitrag übernehmen möchten, geben Sie erst den tatsächlichen Ursprung des Zitats an und danach, unter dem Zusatz „zitiert nach“, jenes Buch, das Sie in der Hand hatten und aus dem Sie das Zitat abgeschrieben haben. Zum Beispiel: Zepf zitiert André Green, und Sie wollen das Green-Zitat übernehmen. Sie verlassen sich in diesem Fall auf Zepfs Angabe und zitieren nach ihm die Quelle des Zitats. Das sieht dann z.B. so aus: (Green, 1998, 62; zit. nach Zepf, 2006, 18)
- Wörtliche Wiedergabe, Auslassungen: Bitte beachten Sie, dass ein Zitat, also unter Anführungszeichen gesetzter Text mit Quellenangabe, die genaue wörtliche Wiedergabe des Originaltextes sein muss. Grundsätzlich ist keine Abweichung gestattet, auch wenn sie völlig unwesentlich erscheinen mag. Es ist daher beispielsweise auch unzulässig – obwohl es häufig vorkommt –, einen Text, der in alter Rechtschreibung verfasst worden ist, einfach in die neue Rechtschreibung überzuführen, wenn man ihn zitiert. Ebenso müssen Auslassungen und Einfügungen gekennzeichnet sein: Auslassungen durch drei Punkte in eckigen Klammern, Einfügungen durch eckige Klammern vor und nach den eingefügten Worten. Bitte verwenden Sie für diese Fälle ausschließlich eckige Klammern, weil man nur dann einen Klammerausdruck im Originaltext sicher von einer Einfügung unterscheiden kann. Einfügungen sind darüber hinaus durch die Initialen des Autors/der Autorin zu kennzeichnen.
- Freud: Bitte zitieren Sie Freud nie nach der Studienausgabe, sondern immer nach den Gesammelten Werken (Abkürzung GW, die Bandangabe folgt danach in römischen Ziffern, dahinter stehen die Seitenzahlen des betreffenden Werkes; im gleichen Jahr publizierte Schriften werden durch Kleinbuchstaben unterschieden, die Sie aus der Freud-Biographie mit Werkkonkordanz, die von Ingeborg Meyer-Palmedo und Gerhard Fichtner zusammengestellt wurde (Frankfurt/M: Fischer, 2. Auflage 1999), entnehmen können.
Beispiel: Freud, Sigmund (1920g): Jenseits des Lustprinzips. GW XIII, 1–69.
- Einfache Anführungszeichen: Seit wenigen Jahren verbreitet sich wie ein Lauffeuer die Gewohnheit, in gewissen Fällen einfache statt doppelte Anführungszeichen zu verwenden, meistens um Zitate von anderen in Anführungszeichen gesetzten Worten zu unterscheiden. Bitte vermeiden Sie diese Unsitte, die AutorInnen und LeserInnen mit einer überflüssigen Kennzeichnung belastet und auch sonst noch verschiedene Nachteile hat. Einfache Anführungszeichen sind ausschließlich dazu da, um Anführungszeichen innerhalb von Anführungszeichen zu kennzeichnen, z.B.: „Die boshaften Buben rufen: ‚He, heraus! Du Ziegen-Böck! Schneider, Schneider, meck, meck, meck!‘ “
Zusammengestellt: Sabine Schlüter, 2009, Christine Diercks, 2010

